Die neue Wunsch- Wärmepume im Eigenheim, ... wie geht das?

Mein Name ist Georg Haug,  bin Dipl.-Ing. Maschinenbau und im Besitz eines gültigen Zertifikates zur Sachkunde A1   Art. 10 VO (EU) 2024/573, DurchführungsVO (EU) 2024/2215, sprich: Großer Kälteschein. 

Müssen Sie wissen, wie ein Auto funktioniert um es fahren zu können?   Nein!

Wollen Sie ihr mühsam Erspartes zum Fenster hinauswerfen, weil Sie sich eine Wärmepumpe (WP) wünschen?   Nein!

Aus aktuellem Anlass und eigenem Interesse habe ich mich in die  Thematik ausführlich eingearbeitet  und möchte  mein  Wissen verständlich an Sie weitergeben um Ihnen eine brauchbare Hilfestellung zu Ihrer Planung und Umsetzung Ihrer Heizungs-Sanierung zu geben.

Und mit dem richtigen Heizungsbauer gibt es sicherlich eine kostengünstige Lösung, die auch Ihre Wünsche berücksichtigt!

Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie selbst ....

Bild links: LG Electronics Deutschland in Eschborn

Kurz vorweg....

Gendern?   -   Sorry, aber das ist nicht mein Ding.

Ich will definitiv niemanden diskriminieren, und alle sind (in Deutschland) gleichberechtigt; und das ist auch richtig so!

Wenn ich z.B. von einem "Anlagenmechaniker SHK" rede, dann meine ich ALLE, die diesen Beruf erlernt haben, egal welchen         Geschlechtes oder auch welcher Herkunft diese sind!      -      Niemand wird von mir ausgeschlossen!

Das wollte ich einfach klarstellen.  Danke.

Die vier Schritte zum Ziel!

Eine gute und gründliche Vorbereitung ist schon der halbe Weg zum Erfolg. Weiterhin braucht es einen guten Plan und etwas Mut dieses Projekt umzusetzen!
Sinnvoll ist es auch, die rechtlichen Hintergründe zum Aufstellen und zur Inbetriebnahme einer Wärmepumpe zu kennen. Fehler können schnell teuer werden.

Aber keine Angst, alles hört sich vielleicht kompliziert und schwierig an, ist es aber nicht! Und genau aus diesem Grund möchte ich hier (m)einen Weg zum Erfolg aufzeigen!

Vorüberlegungen zur Planung

Hier sind sicher nicht die Wünsche der "Heizungs-bauer" gefragt, sondern Ihre ganz individuellen Wünsche und Belange. Deshalb sollten Sie auch über Hybrid-Anlagen nachdenken: also Kombinationen aus PV, solarthermischen Anlagen und/oder einem vorhandenen Brenner und einer WP (Wärmepumpe) !

Heizlast-Berechnung

Eine Heizungs-Planung ohne Heizlast-Berechnung ist wie Glückspiel!
Es hört sich kompliziert an und sieht vielleicht auf den ersten Blick auch so aus, ist es aber nicht!
Mit ein paar physikalischen Grundkenntnissen und vielleicht noch etwas handwerklichem Geschick im Eigenheim ist es zu schaffen!

Heizungs-Optimierung
 

Worum geht es hier?
Einfach gesagt: 
Keine unnötige "Heiz-Wärme" erzeugen und auch keine unnötig hohen Temperaturen in der Heizung (Stichwort Vor-/Rücklauf) verwenden und weitestmöglich absenken; evtl.  einzelne mangelhafte Heizkörper durch leistungsfähigere ersetzen.
 

Hydraulischer   Abgleich
 

Wer die Heizlastberechnung hinbekommen hat, der schafft es auch, den "hydraulischen Abgleich" zu berechnen und durchzuführen.

Damit stehen alle für die neue WP erforderlichen Mindestanforderungen fest!

Sie vermissen jetzt noch ein Kapitel über die WP?

Sie wollten noch etwas zu den möglichen Typen,   Mononblock oder Split, etc. wissen?

Oder wie eine WP funktioniert, bzw. wissenswertes über die Kältemittel?

Okay, dann können Sie über den Info-Button unten noch ein paar Infos und Tipps bekommen!

Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Spaß und Erfolg bei den Vorbereitungen für Ihre neue WP!

Zu den Vorüberlegungen einfach weiter scrollen!

 

Vorüberlegungen zur Planung

Heizungs-Typen (Mono-/Bivalente, Hybride Heizsysteme)

Hier zunächst das Wichtigste!

Bei diesem wichtigen Punkt rümpfen einige Heizungsbauer, speziell die "Klinkenputzer-Heizungsexperten" , ihre Nase und verdrehen die Augen. Warum? Ganz einfach: Im Heizraum alles rausreißen um anschließend alles neu einbauen zu können, ist die einfachste und schnellste Methode (und generiert schnellen Umsatz) bei der Einrichtung der neuen Heizung. Sogenannte Hybridanlagen erfordern zunächst mal etwas Aufwand, alle wichtigen Parameter aufzunehmen und dann die Möglichkeiten zur Kombination der einzelnen Komponenten zu prüfen. Oder einfacher formuliert, welche Elemente der bestehenden Heizung funktionieren gut und welche können auch zukünftig noch weiter verwendet werden? Hier hilft normalerweise auch der Schornsteinfeger des Vertrauens gerne weiter, am besten, wenn er ohnehin einen Termin bei Ihnen hat!

Heizungs-Typen (mono- / bivalente, hybride Heizsysteme)

Bestehende und funktionierende Heizungsanlagen einfach abzubauen, das ist auch finanziell betrachtet schon wenig sinnvoll. Da wird womöglich ein intakter Wärmespeicher entsorgt um ihn durch einen kleineren (neuen) zu ersetzen, warum! Diese Speicher werden nur allzu gerne gerade so groß dimensioniert, dass die Zwangsabschaltzeiten der WP (EVU-Sperre) durch den Energieversorger überbrückt werden können. Doch in wärmeren Jahreszeiten beginnen die WPs womöglich zu Takten, weil einfach nicht mehr so viel Wärme benötigt wird und das ist für die WPs ungünstig, oder aus Sicht der verantwortungsvollen Klimatechniker sogar absolut zu vermeiden ( -> übermäßiger Verschleiß und verkürzte Lebensdauer an der WP)!   -   Die einfache Lösung: einen deutlich größeren Speicher richtig mit Wärme aufladen und dann ist man über einen längeren Zeitraum mit Wärme versorgt!
Nun zu den Typen:

Monovalente Heizungssysteme:

Das ist wohl der häufigste Fall: die Wärmeerzeugung/ -gewinnung erfolgt mit einem einzigen Heizgerät (Öl, Gas, Holz, Pellets, etc.). Ein System mit einigen Vor-, aber auch Nachteilen!  

Bivalente Heizungssysteme:

Hier sind wir bei den sog. Hybridheizungen, d.h. wir haben mehrere Wärmeerzeuger in der Heizungsanlage. Und diese können entweder alternativ oder parallel arbeiten. Bei bivalent alternativen Heizsystemen arbeitet beispielsweise die WP bei Außentemperaturen von -7°C und und wärmer, und wenn es kälter wird, dann schaltet das System um auf einen Ölbrenner, eine Gastherme oder Holzofen. Die Temperaturschwelle (-7°C) kann individuell gewählt werden.

Bei bivalent parallelen Heizsystemen arbeiten beide gleichzeitig und ergänzen sich; ein Beispiel hierzu ist ein Heizungssystem bestehend aus einer WP und einer thermischen Solaranlage. Bei Sonnenschein trägt die Solarthermie die Hauptlast und die WP ergänzt den weiteren Bedarf.

Hier sei noch erwähnt, dass die meisten WP bivalent monoenergetisch arbeiten; die WP sollte die Hauptlast tragen und ein integrierter elektrischer Heizstab kann notfalls unterstützen, oder beim Ausfall der WP übernehmen. Da beide Wärmeerzeuger auf denselben Energieträger zurückgreifen, spricht man hier von monoenergetisch. Wird aber so eine WP dann in ein bivalentes Heizungssystem integriert, kann dieser Heizstab deutlich kleiner ausfallen! Hierzu einfach den Hersteller der WP anfragen.

Aber Achtung: es sind durchaus weitere Kombinationsmöglichkeiten denkbar! So kann man beispielsweise eine WP bis hinab in den einstelligen Minusbereich hocheffizient arbeiten lassen und bei tieferen Temperaturen schaltet das System auf andere Energieträger um. Das Ganze wird zusätzlich parallel von einer Solarthermie unterstützt – so stelle ich mir eine hocheffiziente Heizung vor. Idealerweise kommt der benötigte Strom dann noch aus der eigenen Photovoltaikanlage mit Energiespeicher. (Das ist mein Wunschziel).

Um für eine solche Hybrid-Heizungsanlage, möglichst alle Situationen (Bivalenzpunkt, Heizlast bei unterschiedlichen Außentemperaturen, etc.) simulieren zu können, habe ich mir zur Berechnung die Tabellenkalkulation ausgewählt.

 

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