Das Bau-Tagebuch

Hier habe ich einige Bilder und Texte eingestellt und werde weitere einstellen, die den Baufortschritt aufzeigen. 

 

 

Was bisher geschah:

Start der praktischen Ausführung.

1. Heizkörper

Aufgrund der Heizlastberechnung habe ich entschieden, dass drei von 14 Heizkörpern (HK) gegen leistungsstärkere ausgetauscht werden, weil ich dadurch die Vorlauftemperatur weit genug absenken kann. Glücklicherweise konnten die Größen (Fläche der HK) beibehalten werden, es war nur der Typ (z.B. 11 auf 21) zu wechseln. 
Dadurch sind auch keine baulichen Veränderungen notwendig.

Der Austausch der bereits angelieferten HKs erfolgt demnächst.

 

 

 

Bereits erledigt:

Die HKs werden getauscht!

Der neue Röhren-HK für die Küchentücher glänzt in ganzer Schönheit! Und im WC hängt der neue Typ 21, in der Ecke parkt noch der alte vom Typ 10.

Weiter geht's im Heizraum:

Vorbereitungen um die WP in die Bestandsanlage einzufügen

2. Anschlussknoten mit Zonenventilen

Die WP soll parallel zum Scheitholzbrenner eingefügt werden, Zonenventile in Verbindung mit Rückschlagventilen ermöglichen eine korrekte Umschaltmöglichkeit der Wärmeerzeuger und ermöglichen zudem, dass selbst bei laufendem Betrieb der Heizung entweder die Scheitholzbrenner oder die WP zu Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten abgetrennt und entleert werden können.

 

 

 

Ebenfalls erledigt:

Die Anschlüsse 1:

Einbau des Umschaltventils:  Erwärmtes Wasser in den Schichtenspeicher.

Ebenfalls erledigt:

Die Anschlüsse 2:

Einbau des Umschaltventils:  "Kaltes" Wasser vom Schichtenspeicher zum Wärmeerzeuger.

Einbau der Elektrik:

Die Stromversorgung

Einbau des separaten Verteilers für die WP:

FI-Schalter für die Inneneinheit, die Außeneinheit und die Backup-Heizung nebst Shellys zur Messung der Stromverbräuche.

Füllstation
1. Im Nebenraum

Nachdem es mit der Füllstation so gut geklappt hat, kann es gleich nebenan weitergehen...

Inneneinheit
2. Im Heizraum

Vier große Dübel halten die Inneneinheit fest an der Wand.

Der Löt-Marathon
Cu-Rohre 28 mm

Absperrhähne, Filter, Entleerungsstutzen und viele Meter Cu-Rohre ...

Übrigens: das Klappfenster wurde gegen ein starres und gasdichtes Fenster ausgetauscht; und um den Lichtschacht "save" zu machen, wurde das Lichtschachtgitter durch eine trittfeste, eingeklebte Plexiglasscheibe ersetzt.

Jetzt ebenfalls erledigt:

Die Außeneinheit:

Wie kommt eine WP mit fast 140 kg auf ihren Sockel?

Genau: Laß sie fahren, auf vier Schubkarren-Rädern und ein paar "Streicheleinheiten" geht's fast wie von selbst.

Das Außen-Finale:

Und wieder Anschlüsse:

Nach dem Aufstellen sind noch die Anschlüsse für Vor- und Rücklauf auszuführen; und zum Schluss nach dem Gastest dürfen auch die elektrischen Anschlüsse angebracht werden.

Das Innen-Finale:

Viele Meter Isolation vermeiden Wärme-Verluste im Heizraum.

Nach der Inbetriebnahme der kompletten Anlage konnten nun endlich alle Rohre isoliert werden.

Ein paar Elektroanschlüsse, die zum Umbau ihre Kanäle und Befestigungen verloren hatten, können jetzt wieder sauber fixiert werden.

Die PV-Anlage

Wärmepumpe mit selbst erzeugtem Strom betrieben

Die PV-Anlage ist jetzt auch fertiggestellt, einschließlich dem Zählerumbau.

Das spart jetzt einiges an Stromkosten!

Fazit und Ausblicke:

Die Wärmepumpe ist erfolgreich installiert und in Betrieb genommen worden. Sie funktioniert, jedoch ist meine spezielle Kombi aus Solarthermie, Scheitholzbrenner, Schichtenspeicher und WP als Heiz-Trio nicht in der Software vorgesehen. Deshalb habe ich verschiedene Betriebsmodi ausprobiert und ausgetestet. Die Anpassung der Heizkurve in der WP und die im bisherigen Heizungsregler und weitere Anpassungen in den Einstellungen der WP haben gewisse Verbesserungen gebracht, doch der Level, den ich mir vorstelle, konnte damit leider noch nicht erreicht werden.

Zur Software der WP:

Zum einen kann ich jetzt verstehen, warum viele professionelle "Heizungsbauer" monovalente Heizungen aufbauen wollen.....

Zum anderen finde ich es echt schade, dass Endverbraucher und DIYer nur schwer an umfassende und brauchbare Handbücher von LG rankommen, aber dafür wächst glücklicherweise die Zahl derer, die in einigen guten Foren ihr Wissen teilen.

Auch wenn diese LG Wärmepumpen wirklich spitzen Geräte sind, ist es nicht einfach mit einer "Standard-Konfiguration" gute Wirkungsgrade zu erzielen; die Voreinstellungen sollten schon genau geprüft und ggf. geändert und der vorhandenen Anlage angepasst werden.

Ich habe mich dazu entschlossen, meine WP durch meine Haus-Automation (Home-Assistant) zu kontrollieren und auch bei Bedarf zu steuern. Einige Gründe: Meine PV-Anlage liefert am Tag Strom (=> WP ist nachts aus) und die WP hat gerade im Winter bei milderen Tag-Temperaturen den besseren Wirkungsgrad als bei tieferen Nachttemperaturen (=> tags wird der Schichtenspeicher so weit aufgeladen, dass er nachts die erforderliche Wärme liefern kann). Also einfach nur Heizkurve programmieren funktioniert nicht. Eine Steuerung durch die Pufferspeichertemperatur ist nicht vorgesehen, schade. Wenn die Solarthermie Wärme liefert, dann brauche ich keine regelmäßige Wasserumwälzung durch die WP, außer als Frostschutz. Gerade im Herbst bei einstelligen Außentemperaturen muss ich da keine Wärme rauspumpen.

Die individuelle Steuerung

Ich habe es ja schon im Blick auf die Software in der LG-Steuerung erwähnt:

eine Steuerung der WP muss individuell angepasst werden an die vorhandene Heizung    und

an die Energieversorgung       und 

an die eigenen Bedürfnisse!

Sonst macht sich bald Unzufriedenheit breit. Es ist also wichtig alle diese Punkte zu beachten und entsprechend zu handeln!

Wer hier nur blind seinem Handwerker vertraut, der erkennt u.U. gar nicht, was er an Energie noch immer verschwendet und dass es vielleicht noch deutlich billiger geht.

Die eigene PV-Anlage

Die PV-Anlage funktioniert zwar super, jedoch war dieses Paket mit einem zu kleinen Speicher ausgestattet. Aus diesem Grund werde ich demnächst den Batteriespeicher auf 13 kWh verdoppeln. Damit habe ich dann ein  Verhältnis Batteriespeicher zu PV-Leistung von 1,5 - ein "gesundes" Verhältnis für diese Kombi, WP mit PV.

Mehr demnächst ....

Das eigene Smarthome - System

...   ist gerade am Wachsen und Gedeihen!

Hier die ersten Schritte:

Als Basis habe ich in einer virtuellen Maschine (VM) auf einem meiner NAS den Home-Assistant (HA) installiert. Das ist wohl die beste Software um eine Smart Home - Steuerung einzurichten, ohne irgendwelche privaten Daten auf einem weit entfernten Server ablegen zu müssen. Ja, genau, alle meine Daten bleiben lokal innnerhalb meines Heim-Netzwerkes auf meinem Server im Keller.

Hierzu benötige ich allerdings für Zigbee-Geräte eine Bridge, die sich ohne Umwege über externe Server direkt mit meinem WLan verbindet und somit für den HA alle Entitäten zur Verfügung stellt. Eine gute Hardware gibt es von Sonoff, jedoch muss eine andere Firmware drauf geflashed werden.

Für die WP habe ich einen Modbus-zu-Lan-Konverter organisiert, da mir die WLan-Lösung von LGe nicht so gut gefallen hat.

demnächst mehr ....

Smart Home mit Home Assistant

auf bestehender Hardware:     Synology NAS

Grundsätzlich würde hier eine relativ bescheidende Hardware, die weniger als 100 € kostet, völlig ausreichen: z.B. ein Raspberry Pie mit einer SD-Platte. Da ich aber bereits ein NAS besitze, habe ich einfach eine virtuelle Maschine eingerichtet und darauf das HomeAssistant OS (HA_OS) aufgespielt.
 

Die Verbindung:

Die WP besitzt einen MOD-Bus, das ist eine serielle Schnittstelle, der lediglich aus zwei Drähten besteht. Nebenbei bemerkt, die Inneneinheit und die Außeneinheit sind ebenfalls mittels einer MOD-Bus-Verbindung datentechnisch verbunden.

Diese Verbindung wird aus der Inneneinheit herausgeführt und dann mittels eines Waveshare RS485-zu-RJ45 Ethernet-Konverters ans vorhandene LAN-Heimnetz angesteckt. Dadurch ist eine sichere und störungsfreie Verbindung von der WP zum HA_OS sichergestellt - und auch von außen per Funk nicht manipulierbar.

Home Assistant (HA)

dies ist eine weit verbreitete Software für Hausautomation, die ohne eine Cloud auskommt und daher auch keine persönlichen Daten irgendwo im Internet speichert. Aber dennoch besteht die Möglichkeit die eigene Hausautomation z.B. mit dem eigenen Smartphone von überall her zu kontrollieren und auch zu steuern.
Für Neueinsteiger gibt es gute Literatur und Foren, wo man gute Anleitungen und Hilfen bekommen kann; eine will ich hier erwähnen: das simon42 - Forum. 

 

... Und ich will noch dieses Jahr mein eigenes Heizungssystem ins Smart Home bringen.

Demnächst mehr .... 

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