Die Brauchwasser-Erwärmung
Bei der Heizlastberechnung wurde dieses Thema bisher nur dahingehend gestreift, dass die hierfür benötigten Wärmemengen pauschal pro Person berücksichtigt werden können.
Jetzt will ich aber diese Thematik doch nochmals ansprechen, da es verschiedene Möglichkeiten hierzu gibt.
Brauchwasser-Speicher
Viele Heizungsbauer, die ich angefragt habe, wollten meinen alten Schichtenspeicher rauswerfen und durch zwei neue, eine Heizungswasser- und einen Warmwasser-Speicher Brauchwasser, ersetzen.
... und jeden nur auf minimale Größe auslegen (wegen möglicher und unnötiger Wärmeverluste).
Logisch? Für mich: NEIN!
Durchlauferhitzer-Spiralen
Mein alter Schichtenspeicher hat bereits eine Wärmschlange für des Warmwasser, aber aufgrund unseres relativ harten Wassers hat sich dieses Rohr schon etwas zugesetzt.
Eine Reinigung ist fast unmöglich und aufwendig und deshalb auch keine Option. Solange diese Durchlauferhitzung noch ausreichend funktioniert, sehe ich keinen Handlungsbedarf.
Dieses Prinzip der Warmwasserbereitung hat auch in Bezug auf Salmonellen große Vorteile gegenüber einem Wasserspeicher.
Platten-Wärmetauscher
Eine andere, schicke Methode um das Brauchwasser zu erwärmen ist ein Plattenwärmetauscher, der seine Wärme vom Heizungswasser bezieht (ca. 55° bis 60°C) und an das Brauchwasser übergibt.
Wenn die Spiralen weiter zusetzen, dann kommt dieses System bei mir zum Einsatz.
Dann besteht sogar die Möglichkeit der Wartung!
Absperrhähne für einen einfachen Aus- und Wiedereinbau vorsehen!
Hochtemperatur-Wärmepumpe
Diese wären ebenfalls eine Option, der Einbau in einem Einfamilienhaushalt lohnt sich jedoch nicht wirklich!
Bei mehreren Parteien (Wohnungen) darf man gerne darüber nachdenken - anwenden.